Gezeichnete Literatur

 

 

„Gezeichnete Literatur“ wurde erstmals von Oscar Masotta 1968 als Begriff verwendet, um den Comic zu definieren. In der Einleitung seines Buches „La historieta en el mundo moderno“ (der Comic in der modernen Welt) beschreibt er den Comic als einen Hybrid zwischen Bildender Kunst und Literatur.

 

 

 

Für Masotta waren Comics der Literatur näher als der Bildenden Kunst. Er sagt Comics seien wie „Prosa“: egal wie die Beziehung zwischen Bild und Wort ist, die Wörter (oder der Text) ergänzt und verdeutlicht die Bilder. Selbst in Comics ohne Text erzählen die Bilder etwas Klares und Konkretes.

 

 

 

 

 

Die Darstellungsmethode des Comics ist demzufolge das Ergebnis einer „Montage“ von drei verschiedene Ebenen: die Literarische (Narration), die Künstlerische (Bilder) und die Sequenzielle (die Abfolge).

Ziel des Kurses ist es, dass die Teilnehmer sich mit dem Verhältnis von Literatur und Comic auseinander setzen.


Flyer der Workshop in Brasilien.
Flyer der Workshop in Brasilien.