LITERATURTAGE 2020: MIGRATION - LITERATUREN OHNE FESTEN WOHNSITZ

 

Luftwurzler, Kosmopoliten, Geflüchtete, Auswanderer, Sprachwechsler – Schreiben zwischen den Räumen

 

»Die Literaturen des 21. Jahrhunderts werden in hohem Maße Literaturen ohne festen Wohnsitz sein«, heißt es im Klappentext von Prof. Ottmar Ettes Buch »ZwischenWeltenSchreiben« (Kulturverlag Kadmos, 2005). Globale Wanderbewegungen gab es schon immer, und sie werden in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Auch Autor*innen sind immer öfter unterwegs: dauerhaft oder temporär, freiwillig oder erzwungen. 

In diesem Jahr wird das Einwanderungsland Kanada sich als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren — unter dem Motto »Singular Plurality — Singulier Pluriel«. Zum Auftakt haben wir drei kanadische Autor*innen zu Gast, die uns von ihren Singularitäten erzählen werden.

Wir wollen mit Ihnen gemeinsam erkunden: Wie wirken sich die Orts- und manchmal damit verbundenen Sprachwechsel auf die literarische Arbeit der Autor*innen aus? Wie schlagen diese sich thematisch in den Werken nieder? Welche Bedeutung haben Begriffe wie »Heimat« und »Herkunft«, die im Zuge des sich ausbreitenden Nationalismus auch missbräuchlich verwendet werden? Ist es wirklich so einfach, Kosmopolit*in zu sein, oder gar die einzig erstrebenswerte Daseinsform? Ist das Konzept von Nationalliteratur noch aktuell oder müssten wir längst von globaler Literatur sprechen?

 

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